Klinische Sozialarbeit

Neuer CAS Klinische Sozialarbeit
Ressourcenaktivierende Verfahren in der psychosozialen Praxis und Beratung
Aus der Sicht der Sozialen Arbeit konstatiert Bals (2008) einen aus den Arbeitsfeldern entstandenen und historisch bedingten sehr engen Zusammenhang zwischen Sozialer Arbeit und Gesundheit. Dieser leitet sich unter anderem aus den erwiesenen Zusammenhängen zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit ab; Hansch (1995), Mileck (2000) und Wilkinson (2001). Eine Reihe dokumentierter Zusammenhänge belegt, dass Menschen mit niedrigerem sozioökonomischem Status zumeist mehr gesundheitliche Risiken und ein höheres Morbiditätsrisiko aufweisen.
Soziale Arbeit ereignet sich damit im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Ungleichheiten. Das Thema Soziale Arbeit und Gesundheit wird damit kaum neu erfunden. Diese Diskussion wird unter anderem im Rahmen Klinischer Sozialarbeit gegenwärtig auf dem Hintergrund aktueller Studien und Analysen präzisiert.
Fokus
Ausgehend davon, dass Soziale Arbeit oftmals auf soziale Problem- oder Notlagen reagiert, kommt der Aktivierung von Ressourcen eine besondere Bedeutung zu. Wenn es anfangs in der psychosozialen Arbeit vielfach um die Analyse der Problemsituationen geht, so werden für die Gestaltung des Veränderungsprozesses zunehmend Ressourcen bedeutsamer. Die Tagung fokussiert daher auf „ressourcenaktivierende Verfahren in der psychosozialen Praxis und Beratung“.
